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Technik der Pestizidapplikation und Kalibrierung der Sprühgeräte

Inhalt wurde durch künstliche Intelligenz generiert — vor der Anwendung prüfen

Dieser Artikel wurde automatisch aus einer Sammlung von Literatur über Haselnuss unter Verwendung von künstlicher Intelligenz zusammengestellt und kann Fehler oder veraltete Daten enthalten. Er dient als Ausgangspunkt für weitere Recherchen und nicht als fachlicher Rat. Dosierungen, Mittel und Anwendungszeitpunkte sind informativ und hängen von der Sorte, dem Standort und den geltenden Vorschriften ab — prüfen Sie vor der Anwendung unbedingt bei der Beratungsstelle und auf offiziellen Quellen.

Das beste Pflanzenschutzmittel liefert schwache Ergebnisse, wenn es nicht richtig auf das Ziel trifft. In der Haselnussanlage, wo die Kronen schnell groß und dicht werden und die Ernte vom Boden aus erfolgt, hängt der Erfolg der Behandlung nicht nur von der Wahl des Präparats ab, sondern vor allem von der Sprühtechnik: richtige Dosierung, gleichmäßige Benetzung der gesamten Krone, korrekt kalibriertes Sprühgerät, minimale Drift (Abdrift) außerhalb des Ziels sowie konsequente Einhaltung der Wartezeit und der Regeln für die sichere Anwendung. Dieser Artikel verknüpft diese Elemente zu einem praktischen Verfahren für Produzenten, untermauert mit informativen Zahlen aus der Haselnussliteratur und anerkannten Richtlinien für Obstplantagen.

Haselnussanlage mit Reihen junger Sträucher
Haselnussanlage mit Reihen junger Sträucher (auf dem Bild wird nicht gespritzt). Foto: Bob Embleton — [CC BY-SA 2.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hazelnut_Orchard_-_geograph.org.uk_-_1144303.jpg).

Warum die Applikationstechnik über die Wirksamkeit entscheidet

Der Erfolg einer einzelnen Behandlung wird von einer Reihe von Faktoren beeinflusst: Präparattyp, Dosierung und Anwendungszeitpunkt, Biologie des Schadorganismus, Witterungsbedingungen und — was oft unterschätzt wird — die Qualität der Sprüchdurchführung. In der Literatur zum Pflanzenschutz bei Haselnuss wird betont, dass die Effizienz des applizierten Behandlungsverfahrens von der Kalibrierung der Ausrüstung abhängt und dass vor jeder Behandlung der Zustand der Geräte überprüft werden muss: Gibt es Risse und Undichtigkeiten? Sind die Düsen, Filter und Druckregler intakt? Ziel ist es, das Mittel gleichmäßig und präzise aufzutragen, unter Einhaltung der entsprechenden Geschwindigkeit und des Drucks.

Mit anderen Worten, zwei Fragen sind entscheidend:

  • Wie viel Mittel und Wasser kommen pro Hektar an (das regelt die Kalibrierung).
  • Wo es ankommt — auf der Zielfläche in der Krone und nicht in der Luft oder auf dem Boden (das regelt die Sprühtechnik und die Reduzierung der Drift).

Technik und Dosierung des Sprühens

Dosierung nach Phänophase und Schadensschwelle

Die Behandlung erfolgt nicht nach einem Kalender "für jeden Fall", sondern nach der Phänophase der Haselnuss, der Biologie des Zielorganismus und der Schadensschwelle. Aus dem Korpus der Haselnussliteratur lassen sich folgende grobe Zeiträume abgrenzen:

Zeitraum / Phänophase Typischer Zweck Anmerkung
Spätherbst (nach dem Laubfall der meisten Blätter) Kupferfungizid — Rindenkrebs, bakterielle Krankheiten Einer der drei empfohlenen Zeitpunkte für Kupfer
Spätwinter / Knospenquellung (nach der Blüte) Kupferfungizid, Winterbehandlung gegen überwinternde Schädlinge Ruhephase reduziert das Risiko für Bienen und Blätter
Entwicklung der ersten Blätter und Blüte Fungizide gegen Fruchtfaule, Blattfleckenkrankheiten, Monilia Präventiv vor der Infektion
Zweite Maihälfte / Ende Mai (bei ausreichender Feuchtigkeit) Kupferfungizid + organische Fungizide Dritter Zeitpunkt für Kupfer; Feuchtigkeit begünstigt Infektionen
Juni und weiter, bei Bedarf Blattflecken, Mehltau, Wanzen, Blattläuse Nach Beobachtung und Pheromonfallen

Die Schadensschwelle für einige Schädlinge wird quantitativ angegeben — beispielsweise eine Befallsstärke von 10–15 % als Orientierung für einen Eingriff, mit dem Hinweis, dass ein unkontrollierter Befall zu Ertragsverlusten von bis zu 70 % führen kann. Diese Werte sind informativ und hängen vom Schädling, der Sorte und dem Standort ab.

Abstand zwischen den Behandlungen

Bei präventiven Programmen mit Fungiziden folgt eine wiederholte Besprühung üblicherweise im Abstand von etwa 10–12 Tagen, entsprechend der Krankheitsentwicklung und der Menge an Niederschlag, die die Schutzschicht abspült. Die Anzahl der zulässigen Anwendungen pro Saison ist durch die Etikette jedes Präparats vorgeschrieben (z. B. Kennzeichnungen "2x", "3x", "8x" in Tabellen zulässiger Mittel).

Bedingungen für eine qualitativ hochwertige Durchführung

  • Tageszeit: Sprühen in ruhigen, kühleren Zeiten (früh morgens oder am späten Nachmittag), bei niedriger Windgeschwindigkeit und ohne direkte, starke Sonneneinstrahlung, die die Verdunstung der Tröpfchen beschleunigt.
  • Fahrzeuggeschwindigkeit: Ein langsamerer Durchgang verbessert das Eindringen und die Benetzung der inneren Kronenteile; zu schnelles Fahren hinterlässt "Schatten" ohne Ablagerung. Umgekehrt verbraucht eine zu langsame Fahrt zu viel Mittel und kann die Drift erhöhen. Es gilt, ein Gleichgewicht zu finden und diese Geschwindigkeit während der gesamten Behandlung beizubehalten.
  • Stabiler Druck: Eine Druckänderung verändert den Durchfluss und die Tröpfchengröße, daher muss jede Änderung durch eine erneute Überprüfung begleitet werden.

Kronenbenetzung

Eine unzureichende Benetzung — insbesondere bei größeren, dichteren Sträuchern — ist die Hauptursache für die schwache Wirkung des Präparats. Ziel ist eine maximale Ablagerung auf allen Teilen der Krone, einschließlich des inneren und oberen Bereichs, und nicht nur am äußeren Rand.

Messung der Benetzung mit wasserempfindlichem Papier

Die Überprüfung der Benetzung lässt sich am besten mit gelbem wasserempfindlichem Papier (water-sensitive paper) objektivieren. In Demonstrationsversuchen zum Pflanzenschutz in kommerziellen Haselnussanlagen mit großem Kronenvolumen wurde die Einstellung der Düsen und der Fahrzeuggeschwindigkeit in Kombination mit der Kontrolle der Sprühverteilung mittels dieses Papiers durchgeführt. Vorgehensweise:

  1. Verteilen Sie die Blättchen auf verschiedenen Höhen und Tiefen in der Krone (äußerer Rand, Mitte, Spitze, gegenüberliegende Seite).
  2. Führen Sie einen Probefahrten durch und werten Sie die Tröpfchenablagerungen aus.
  3. Suchen Sie nach dichten, gleichmäßigen Ablagerungen ohne Lücken und ohne Verschmelzung (zu große Menge).

Der Orientierungswert aus den Richtlinien für Obstplantagen für die meisten Insektizide und Fungizide beträgt etwa 85 mittlere Tröpfchen pro cm² sowie 10–15 % Benetzungsgrad auf 80 % der Zielflächen. Die Zahlen sind informativ; das Wasserblättchen dient vor allem dazu, festzustellen, wo die Benetzung ausbleibt, und daraufhin die Luftströmung, die Düsenposition und die Geschwindigkeit nachzustellen.

Schulung zur Tröpfchenverteilung aus verschiedenen Düsentypen am Prüfstand
Schulung zur Tröpfchenverteilung aus verschiedenen Düsentypen: Der Dozent erklärt Tröpfchenmuster am Prüfstand. Foto: R6, State & Private Forestry, Forest Health Protection — [Public domain](https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2018._Instructor_Ken_Giles_(University_of_California,_Davis)_at_the_nozzle_tank_explaining_droplet_patterns_from_various_nozzles._Aerial_Pesticide_Application_Training_(APAT)._Davis,_California._(40800387805).jpg).

Einstellungen zur Verbesserung der Benetzung

  • Ausrichtung des Luftstroms (Deflektoren) entsprechend Höhe und Form der Krone — den Strahl, der über die Krone "ins Leere" bläst, abdecken.
  • Position und Anzahl der aktiven Düsen an die Form des Strauchs anpassen; untere Düsen für den unteren Teil, obere für die Spitze.
  • Ventilatordrehzahl ausreichend, um die Tröpfchen durch die Krone zu tragen, aber nicht so stark, dass sie auf der anderen Seite herausgeblasen werden (Verlust und Drift).
  • Tröpfchengröße: Feinere Tröpfchen bedecken besser, driften aber leichter; gröbere Tröpfchen driften weniger, bedecken aber schlechter. Es wird ein Kompromiss je nach Bedingungen gewählt.

Kalibrierung des Sprühgeräts

Die Kalibrierung ist ein Verfahren zur Messung und Einstellung der tatsächlich pro Flächeneinheit aufgebrachten Menge an Spritzbrühe. Ohne sie bleibt die Dosierung auf dem Etikett nur eine Zahl auf dem Papier. Die Kalibrierung muss bei jeder Änderung von Geschwindigkeit, Druck, Düsen oder der geplanten Wassermenge wiederholt werden.

Traktor für Anlagen mit Spritztank und Anschluss für die Reihenbearbeitung
Traktor für Anlagen mit Spritztank (gelber Tank) und Anschluss für die Reihenbearbeitung. Foto: Ubraxa — [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Holder_A550_(411)_with_leaf_trimmer_and_vineyard_sprayer.jpg).
Besprühen einer Haselnussplantage
Besprühen einer Haselnussplantage. Foto: Environmental Protection Agency. 12/2/1970 — [Public domain](https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:412_DSP_Pesticide_010_-_DPLA_-_999aef58d8e73b263c95a3d39578fcd3.jpg).

Drei Größen, die die Norm bestimmen

Die Spritznorm (l/ha) verbindet drei messbare Größen:

  • Düsendurchfluss (l/min) — gemessen durch Auffangen von Wasser aus jeder Düse über 1 Minute und Berechnung des Durchschnitts pro Düse sowie des Gesamtdurchflusses beider Seiten.
  • Fahrzeuggeschwindigkeit (km/h) — tatsächlich vor Ort gemessen, nicht vom Tachometer.
  • Reihenabstand (m) — die Breite, die ein einzelner Durchgang abdeckt.

Daraus wird die Liter pro Hektar berechnet, und die Menge des Präparats im Tank ergibt sich aus der Formel:

Präparat pro Tank = (Tankvolumen × Dosierung pro ha) / Spritznorm pro ha

Die gleiche Logik wird auch in Handbüchern dargelegt: Die gemessene Norm wird mit der empfohlenen verglichen, und wenn die tatsächliche Norm um ±5 % oder mehr von der Zielnorm abweicht, wird die Kalibrierung durch Anpassung von Geschwindigkeit, Druck oder Düsen wiederholt.

Schritt-für-Schritt-Kalibrierungsverfahren

  1. Inspektion und Reinigung — auf Undichtigkeiten, Filter, Manometer und die Integrität aller Düsen prüfen; verschlissene Teile ersetzen.
  2. Tatsächliche Geschwindigkeit messen auf einer bekannten Strecke und bei der Arbeitsdrehzahl.
  3. Durchfluss jeder Düse messen über 1 Minute bei Arbeitsdruck; Düsen angleichen und austauschen, die abweichen.
  4. Norm berechnen (l/ha) aus Durchfluss, Geschwindigkeit und Reihenabstand.
  5. Mit dem Ziel vergleichen und Druck / Geschwindigkeit / Düsen so einstellen, dass die Abweichung unter ±5 % fällt.
  6. Benetzung überprüfen mit wasserempfindlichem Papier und bei Bedarf die Ausrichtung nachstellen.
  7. Präparat pro Tank berechnen und wiegen sowie die Einstellungen dokumentieren.

Orientierende Mengen an Wasser und Druck

Parameter Näherungswert Quelle / Anmerkung
Wassermenge (Sprühgerät, dichte Krone) ~1500 l/ha aus Empfehlungen für Haselnussanlagen; hängt vom Kronenvolumen ab
Wassermenge (Atomizer, türkische Daten) ~100 l/dekar (≈1000 l/ha) Umrechnung von Dekar
Wassermenge (klassische Spritze) ~200 l/dekar (≈2000 l/ha) höherer Verbrauch als beim Atomizer
Druck für Antidrift-/Luftinjektionsdüsen ≥ 30 psi (≈2 bar) niedrigerer Druck beeinträchtigt die Zerstäubung dieser Düsen

Die Zahlen sind informativ und gehen vom Kronenvolumen aus (TRV-Ansatz — je größer und dichter die Krone, desto mehr Wasser). Die Etikette des Präparats und die lokale Praxis haben Vorrang.

Präzise Kalibrierung und neue Technologie

Zur Bekämpfung von Wurzelausläufern mit einem Traktorsprühgerät wird oft eine konstante Menge Herbizid pro Pflanze ausgebracht, wodurch die tatsächlichen Unterschiede in der Anzahl der Auslässe ignoriert werden. Ein neuerer, umweltverträglicherer Ansatz (entwickelt im EU-Projekt PANTHEON, Horizont 2020) kalibriert die Dosierung nach der tatsächlichen Anzahl der Auslässe pro Pflanze — ein Beispiel dafür, wie präzise Landwirtschaft den Verbrauch in großen Haselnussanlagen reduziert.

Reduzierung der Drift (Abdrift)

Drift ist der Teil des Spritzmittels, der nicht auf das Ziel trifft, sondern vom Wind außerhalb der Anlage verweht wird. Dies ist gleichzeitig ein Geldverlust, ein Risiko für die Umwelt und potenziell ein Verstoß gegen Vorschriften (Schutz benachbarter Kulturen, Gewässer und Wohngebiete).

Sichtbare Sprühwolke beim Sprühen — Risiko der Abdrift bei Wind
Sichtbare Sprühwolke beim Sprühen — Risiko der Abdrift bei Wind. Foto: Nigel Mykura — [CC BY-SA 2.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crop_Spraying_-_geograph.org.uk_-_1318863.jpg).

Praktische Maßnahmen zur Reduzierung der Drift:

  • Wind beobachten: Windindikatorbänder in der Krone anbringen und bei starkem oder wechselhaftem Wind nicht sprühen; in ruhigen, kühleren Tageszeiten arbeiten.
  • Antidrift-Düsen (Luftinjektionsdüsen), die gröbere, driftresistente Tröpfchen erzeugen; auf den Mindestdruck für diese Düsen achten.
  • Luft blockieren, die das Ziel "verfehlt" — den Strahl über und neben der Krone ausschalten, insbesondere an den äußeren Reihen.
  • Geschwindigkeit anpassen — zu schwache Luftströmung und zu hohe Fahrgeschwindigkeit erhöhen den Austritt von Tröpfchen außerhalb des Ziels.
  • Streifenweise Sprühung statt Vollflächenbehandlung bei Herbiziden: Die Dosierung pro Hektar Anlage ist dann geringer (oft ungefähr 1/3 der registrierten Dosierung für die Vollfläche), mit weniger Mittel im Umlauf.
  • Pufferzonen zu Gewässern, benachbarten Parzellen und empfindlichen Flächen, entsprechend den Vorschriften und der Etikette.

Karenzzeit und sichere Anwendung

Karenzzeit ist die kürzeste Anzahl an Tagen, die zwischen der letzten Anwendung und der Ernte vergehen muss. Für Haselnüsse variieren die Karenzzeiten je nach Präparat erheblich — von „keine Karenzzeit“ für einige mikrobiologische Präparate bis hin zu 60 Tagen für bestimmte Fungizide. Die folgende Tabelle bietet einen informativen Überblick über die in der Literatur genannten zugelassenen Mittel (Quelle: Šubić, 2019.):

Präparat Zweck Anwendung (informativ) Karenzzeit
Bordeauxbrühe WP Fruchtfäule, bakterielle Krebskrankheit 0,5 % (2x) 15 Tage
Neoram WG Krebskrankheit 0,25–0,45 % 20 Tage
Champion 50 WG Pilz- und Bakterienkrankheiten 2–3 kg/ha (3x) 21 Tage
Cuprablau-Z WP Bakterielle Blattfleckenkrankheit, Krebs 2 kg/ha (2x) K = OVP*
Cosavet DF Mehltau 0,2 % (4x) 5 Tage
Microthiol Special Disperss Mehltau, Haselnußmilbe 3–5 kg/ha (8x) 5 Tage
Signum DF Graue Blattfleckenkrankheit 1 kg/ha (2x) 28 Tage
Systhane 20 EW Blattfleckenkrankheit, Fruchttrocknung 0,375 l/ha (3x) 60 Tage
FitoBacillus / Fruttifolia Abwehraktivatoren 2–5 l/ha Keine

*K = OVP: Karenzzeit wird durch den Anwendungszeitpunkt gewährleistet, da das Präparat nur für eine begrenzte Anzahl von Anwendungen zugelassen ist (z. B. im Herbst nach der Ernte und dem Laubfall sowie nach dem Winterschnitt zum Zeitpunkt der Knospenbildung).

Für kupferhaltige Fungizide gilt zusätzlich eine Begrenzung der Gesamtmenge: Auf derselben Fläche sollten pro Jahr nicht mehr als 6–8 kg/ha reiner Wirkstoff Kupfer ausgebracht werden. Bei Herbiziden/Desikkationsmitteln beträgt die Karenzzeit bei Haselnüssen beispielsweise 21 Tage (ebenso wie bei Walnuss und Mandel).

Alle Dosierungen und Karenzzeiten auf der Etikette überprüfen

Die angegebenen Werte sind informativ und der Literatur entnommen; maßgeblich sind die Präparatetikette und die geltenden Zulassungsbescheide (in Kroatien die FIS-Datenbank / Ministerium für Landwirtschaft). Zulassungen ändern sich, sodass ein Präparat, das früher zugelassen war, heute möglicherweise zurückgezogen wurde.

Bediener auf einem Traktor während der Bespritzung der Anlage
Bediener auf einem Traktor während der Bespritzung der Anlage (Archivaufnahme; der Bediener trägt keine vorgeschriebene Schutzausrüstung — heute ist persönliche Schutzausrüstung vorgeschrieben). Foto: Gene Daniels — [Public domain](https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BOB_MARTINEZ_SPRAYING_GRAPE_VINES_-_NARA_-_542533.jpg).

Regeln für die sichere Anwendung

  • Pflanzenschutzmittel (PSM) sind ausschließlich gemäß den Angaben auf der Etikette anzuwenden (Dosierung, Anzahl der Anwendungen, Karenzzeit, Bienenschutz, Pufferzonen).
  • Tragen Sie die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung bei der Herstellung der Lösung und beim Sprühen.
  • Führen Sie eine Aufzeichnung über die Verwendung von PSM und entsorgen Sie die Verpackungsabfälle ordnungsgemäß.
  • Beachten Sie die Vorschriften zur nachhaltigen Verwendung von Pestiziden (regelmäßige technische Überprüfung der Applikationsgeräte, Qualifikation der Bediener).
  • Schützen Sie Bestäuber: Vermeiden Sie Behandlungen während der Blüte benachbarter Kulturen und während der Flugzeiten der Bienen.

Praktische Empfehlungen und häufige Fehler

Empfehlungen

  • Kalibrieren Sie die Geräte vor der Saison und bei jeder Änderung der Einstellungen; verlassen Sie sich nicht auf die Werte des Vorjahres.
  • Passen Sie die Wassermenge an das Kronenvolumen an (junge Anlagen benötigen weniger, erwachsene, dichte Kronen mehr).
  • Führen Sie vor der ersten Behandlung in der Saison immer einen Test mit wasserempfindlichen Blättchen durch.
  • Wechseln Sie die Wirkstoffe/Wirkmechanismen ab, um Resistenzen vorzubeugen.

Häufige Fehler

  • Nur den äußeren Kronensaum besprühen — das Innere bleibt ungeschützt.
  • Zu hohe Fahrgeschwindigkeit „um schneller fertig zu werden“ — geringere Ablagerung und Abdeckung.
  • Ungeänderte, abgenutzte Düsen — der Durchfluss kann um 10–20 % ansteigen, ohne dass dies bemerkt wird.
  • Sprühen bei Wind — sichtbare Verluste und Risiko von Schäden an benachbarten Kulturen.
  • Vernachlässigung der Karenzzeit und der auf der Etikette angegebenen maximalen Anzahl von Anwendungen.
  • Messen der Geschwindigkeit am Tachometer statt der tatsächlichen Messung im Feld.

Galerie

Landwirtschaftliche Sprühmaschine
Landwirtschaftliche Sprühmaschine. Foto: werktuigendagen — [CC BY-SA 2.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Delvano_sprayers.jpg).
Landwirtschaftliche Sprühausrüstung
Landwirtschaftliche Sprühausrüstung. Foto: Blonder1984 — [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), [Wikimedia Commons](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hardi_x_gest%C3%A4nge.jpg).

Quellen

Dieser Artikel ist eine KI-Zusammenfassung aus einer Literatursammlung über Haselnüsse (interner RAG-Korpus) und öffentlichen Quellen. Numerische Daten, Dosierungen und Karenzzeiten sind informativ und müssen überprüft werden. Die wichtigsten verwendeten Quellen:

  • Šubić, M. (2019.) — Krankheiten und Schädlinge (Haselnuss) der Haselnuss — Tabellen zugelassener Fungizide, Dosierungen und Karenzzeiten (Repositorium).
  • Handbuch zum Schutz der Haselnuss (2020.) — Kalibrierung der Geräte, Dosierung und Applikationszeitpunkt, Schadensschwellen (PDF, Korpus).
  • Schutz der Haselnuss im ökologischen Anbau — Kupfer- und Schwefelfungizide, Fristen und Karenzzeiten (Korpus).
  • Validžić, T. und Mitarb. — Welche sind die kritischen Zeiträume für den Schutz der Haselnussanlage? / Braune marmorierte Wanze und bakterielle Krebskrankheit der Haselnuss — Kupferfristen, Kontrolle der Sprühverteilung mit wasserempfindlichen Blättchen — savjetodavna.mps.hr
  • Kalibrierung von Applikationsgeräten für Pflanzenschutzmittel im Obstbau (Syngenta) — Messung des Düsendurchflusses und Durchschnitt pro Düse (Korpus).
  • Kalibrasyonu Zirai mücadele alet ve makinalarının (2017.) — Ausdruck für die Präparatmenge pro Tank und die Regel der Abweichung von ±5 % (Korpus).
  • Projekt PANTHEON (Horizont 2020, Grant 774571) — Präzise Kalibrierung der Dosierung basierend auf der Anzahl der Austriebe in Haselnussanlagen.
  • Herbizid und Desikkant (Belchim Crop Protection) — Karenzzeit 21 Tage für Haselnuss, Streifensprühung (~1/3 der Dosis) (Korpus).
  • Six Steps to Calibrate and Optimize Airblast Sprayers / Sprayers101 — Meta-Abdeckung (~85 Tröpfchen/cm², 10–15 %), wasserempfindliche Blättchen, Windindikatoren — sprayers101.com
  • Oregon State University Extension — Pest Management Guide for Hazelnuts — extension.oregonstate.edu
  • Ohio State University Extension — Calibration of Orchard and Vineyard Sprayers (FABE-537) — ohioline.osu.edu
  • Gesetz über die nachhaltige Verwendung von Pestiziden (NN 46/2022) — narodne-novine.nn.hr
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